Masters
In den Interviews, die in »Masters« abgedruckt sind, kommen jene Karateka zu Wort, die im 20. Jahrhundert
zu den eigentlichen Pionieren des modernen und internationalen Karate geworden sind. Sie stammen aus Japan, Europa, aus Nordamerika und Australien.
Diese Männer haben das Karate aus seinem ostasiatischen Kulturhorizont herausgeführt und zu einem Weltkulturerbe gemacht.
Damit stehen sie in der Traditionslinie des Karate, das von Okinawa ausgegangen ist, nun als die Vermittler zwischen Japan und der ganzen Welt.
Sie haben in der Karategeschichte einen ähnlichen Stellenwert wie vor ihnen die okinawanischen Karatepioniere Matsumura, Itosu, Azato, Higaonna,
die im 19. Jahrhundert Revolutionäres oder Sagenhaftes für das Karate getan haben oder wie die gefeierten Stilbegründer
des japanischen Karate: Funakoshi, Motobu, Mabuni, Yamaguchi, Otsuka und andere.Insgesamt kommen siebenundzwanzig Karate-Meister zu Wort: Harry Cook, Ray L. Dalke, Fumio Demura, William Dometrich, Yasuyuki Fujinaga, Teruo Hayashi, Morio Higaonna, Dan Ivan, Hirokazu Kanazawa, Taiji Kase, Teruo Kono, Takayuki »Tak« Kubota, Kenei Mabuni, Kenzo Mabuni, Patrick McCarthy, Chuck Merriman, Takayuki Mikami, Minobu Miki, Masatoshi Nakayama, Hidetaka Nishiyama, Hideo Ochi, Teruyuki Okazaki, Osamu Ozawa, Henry Plée, Tsuguo Sakumoto, Stan Schmidt und Koichi Sugimura.
Es werden Fragen nach dem persönlichen Werdegang oder zu Stilen und Lehrern beantwortet. Wie trainiert ein Meister in fortgeschrittenem Alter? Trainieren die Meister das, was sie selbst unterrichten? – Die Antworten der «Masters» auf die Frage nach dem Verhältnis von Wettkampfsport und Budō-Karate sind durchwegs überraschend.
Preis:
EUR 45,00
Ausführung:
454 Seiten, Hardcover
Autor:
Jose M. Fraguas
Verlag:
Schlatt, 1. Auflage
ISBN-13:
978-3833488061
