Kinder- und Jugendcup 2025
verfasst am 30.12.2025 von Cornelia Pastorek

Zum 27. Kinder- und Jugendcup, welcher in Henndorf am Wallersee stattgefunden hat, reisten aus ganz Österreich insgesamt 76 Karatekas an. Für einige begann der Tag mit einer 4-stündigen Anreise in den frühen Morgenstunden, manche reisten auch schon am Abend davor an, mit Eltern oder Begleitpersonen.

Der Cup startete am Samstag, den 22. November 2025 um 11 Uhr mit Begrüßungs- und einleitenden Worten von Kinder- und Jugendsportwartin Svenja Rainer. Bevor sie Andreas Brodinger den Cup eröffnen ließ, gab sie allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen das Motto „Gebt‘s Gas und habt‘s Spaß“ mit in diesen Tag.
18 Schiedsrichter aus verschiedenen Dojos – mit Graduierungen vom 1. bis 6. Dan – bewerteten in den folgenden viereinhalb Stunden, unterbrochen von zwei kurzen Pausen, auf zwei Kampfflächen das Können und den Kampfgeist der Weiß- bis Braungürtelträger bis 18 Jahre. Kraft und Rhythmus, Genauigkeit und Tempo waren dabei maßgebend. Für manche war es der erste Bewerb, für viele einer von vielen Bewerben. Aber für alle an diesem Tag eine Gelegenheit, um ihr Können punktgenau abzurufen. In den Bewerben Einzel-Kata (Formen), Team-Kata und Kumite (Freikampf), aufgeteilt nach Graduierungen und Alter, entschieden Zehntelbewertungen der Schiedsrichter, Auslosungsglück und Tagesverfassung über Ausscheiden oder Aufsteigen, über keine Platzierung oder über einen Stockerlplatz – über erfüllte Hoffnungen oder unerfüllte Erwartungen. Aber abseits von Medaillen und Platzierungen ist jeder ein Gewinner, der an diesem Tag etwas dazugelernt hat – sei es körperlich oder geistig – und einfach Freude hat, dabei zu sein.

Beachtenswert zu beobachten war, dass unsere Karatekas auf den Kampfflächen konkurrieren – außerhalb dieser jedoch ein freundschaftlicher Umgang und ein wertschätzendes Miteinander gepflegt wird. Das ist es, was Karate in seinem wahren Wesen und seinem tiefsten Kern ausmacht. Der Weg des Karate-Do und das eigentliche Ziel unseres Karate ist also zugegen und wird gelebt.
Bei allen Bewerben wurden durchwegs gute Leistungen gezeigt, die Kumite-Bewerbe verliefen ohne gröbere Verletzungen, Stockerlplätze gab es für insgesamt acht von elf Dojos.
Zum Abschluss des Cups bedankte sich Svenja bei allen Beteiligten und erwähnte neben den Organisatoren, Schiedsrichtern, Teilnehmern und Eltern auch die Schreiber. Und sie gab allen Karatekas auch für das nächste Dojo-Training mit: „Gebt‘s Gas und habt‘s Spaß!“
