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Hoher Besuch im Frühjahr

verfasst am 20.03.2017 von Svenja Rainer

Auch dieses Jahr hatten wir wieder die große Ehre, Fumitoshi Kanazawa sensei (6. Dan) in Österreich begrüßen zu dürfen. Nachdem die SKIAF den jüngsten Sohn des Weltverbandsgründers Kanazawa soke in den letzten Jahren langsam kennen lernen durfte, vermittelte Kanazawa sensei durch seine herzliche Art die Trainings zu halten und durch seine Gesprächigkeit im Anschluss an die Trainings das Gefühl, sich in der Alpenrepublik bereits richtig wohl zu fühlen.

Wie gewohnt standen jedoch die intensiven Trainings im Vordergrund. Zu Beginn seines zweiwöchigen Aufenthalts fand in Henndorf a.W. samstags der erste schweißtreibende Tageslehrgang mit anschließendem speziellen Dan-Training am Sonntag statt. Die Woche der Abendtrainings startete im westlichen Teil Österreichs, gefolgt vom Osten und Süden, wo Kanazawa sensei die Mitglieder fast aller österreichischen Dojo mit einem Training in ihren eigenen Hallen durch präzise Grundschultechniken, Kata und Kumite-Übungen forderte.
Der Fokus lag großteils auf Kihon-Basistechniken, wobei die vorgezeigten Aspekte des Trainers mit Weltklasse-Niveau Karateka jeder Graduierung dazu brachte, ihre Grenzen neu zu finden. Mit technischer Expertise und einer starken sowie herzlichen Persönlichkeit waren die Trainings, in welchen sich Kanazawa sensei viel mit Kindern und Anfängern beschäftigte, wieder eine tolle Erfahrung. Die Kata-Einheiten wurden stets durch Partnerübungen zur praktischen Anwendung bereichert.

Das Abendtraining in Feldkirchen bei Graz fand anlässlich des 4. Todestages von Norio Kawasoe shihan in besonderer Atmosphäre statt. Zu seinem Andenken wiederholte Kanazawa sensei auch heuer wieder jene Übung, im Kreis kiba dachi stehend 150 choku-zuki auszuüben - das Bild von Kawasoe shihan ist dabei in der Mitte platziert.
Im Abendtraining in Wien meinte der Trainer, wie wichtig es sei, Partnerübungen mit „heart“ auszuüben – eine Parallele zu Kawasoe shihan, die den SKIAF Karateka als dessen Aussage „nicht nur gemacht“ bekannt ist.

Ich persönlich habe durch den Trainingsbesuch von Fumitoshi Kanazawa sensei wieder frischen Rückenwind auf meinem Karate-Do zu spüren bekommen. Ich denke, so geht es wohl einigen, die schon einmal unter ihm trainieren durften und erlebten, dass er – ähnlich unserem Bundestrainer Kawasoe shihan – viel Wert auf Kihon legt und ihm auch die innere, geistige Haltung sehr wichtig ist.
Abschließend also ein großes, herzliches Dankeschön an unseren Gasttrainer! Wir freuen uns bereits auf seinen nächsten Besuch in Österreich! Osu.