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München: SKIAF als erfolgreichster Verein geehrt

verfasst am 20.04.2017 von Helena Schwöllinger und Magdalena Willert

In den frühen Morgenstunden des 8. Aprils machte sich eine Auswahl österreichischer Karateka auf den Weg zu den Nachwuchsmeisterschaften und zum Nagai Cup in München. Dennoch war die Abordnung der SKIAF motiviert, ihr Bestes zu geben – mit Erfolg!

Der Wettkampftag zwischen den drei Nationen Deutschland, Österreich und Schweiz wurde Vormittags mit den Nachwuchsmeisterschaften eröffnet. Der SKIAF-Nachwuchs startete in den Bewerben Kata und Kumite, jeweils Einzel und Mannschaft, wobei in allen Kategorien Medaillenplätze erreicht wurden. In der Kategorie Kata Mädchen und Jungen 15-17 Jahre 5.-1. Kyu wurden sogar die ersten drei Plätze von Österreichern besetzt, auch in den anderen Bewerben waren fast immer SKIAF-Mitglieder auf den Stockerlplätzen, sodass letztlich 6 × Gold, 3 × Silber und 2 × Bronze nach Hause geholt wurden, was der SKIAF den Pokal für den erfolgreichsten Verein bzw. Nation des Nachwuchsturniers brachte.

Florian Schnitzinger erkämpfte sich in allen vier Bewerben den ersten Platz und sicherte sich somit den Titel des erfolgreichsten Turnierteilnehmers. Seine Mannschaftskollegen Dominik Piereder und Leon Nussbaumer folgten ihm dicht auf den Fersen (1 × 2. Platz, 2 × 3. Platz). Gemeinsam holte dieses Team die Goldmedaille der Bewerbe Kata Mannschaft und Kumite Mannschaft. Des Weiteren sicherte sich die Damenmannschaft mit Delal Kaya, Helena Schwöllinger und Magdalena Willert den zweiten Platz in der Kategorie Kata Mannschaft hinter den Burschen. Annemarie Kratzer erkämpfte sich eine Silbermedaille in der Wertung Kata Jungen und Mädchen 11-14 Jahre, Lisa Gawes erlangte den ersten Platz im Bewerb Kumite weiblich. Auch der jüngste Neuzugang zum Nachwuchs-Team, Alexander Patulea-Remy, zeigte sein Können und holte den Sieg der Kategorie Kata Jungen und Mädchen 11-14 Jahre, 8.-6. Kyu.

Am Nachmittag starteten schließlich die Mitglieder des SKIAF Nationalteams beim Nagai Cup. Aus terminlichen Gründen konnten nicht alle Teammitglieder antreten – dennoch zeigte die SKIAF ihr hohes Niveau, was durch zwei Medaillenplätze bestätigt wurde: Die Geschwister Vera und Armin Paar holten sich in den jeweiligen Kata-Bewerben den ersten und zweiten Platz sichern.