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Erfolgreiches internationales Turnierwochenende

verfasst am 01.06.2018 von Klara Kosch

Spannende Kämpfe, viele Emotionen, Spaß, traurige und glückliche Gesichter. Das spielte sich letztes Wochenende in Straßwalchen ab. Denn auch dieses Jahr fand am Samstag das nun 27. Internationale Kyu-Turnier und sonntags der Shihan-Kawasoe-Memorial-Cup statt.

Am Samstag durften Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis inklusive Braungurt aus insgesamt vier Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz und Slowenien) ihr Können in den Bewerben Kata, Kumite und dieses Jahr erstmals auch Kata-Mannschaft zeigen.

Österreichs Nachwuchs zeigte Kampfgeist und konnte sich in allen Bewerben mindestens einen Stockerlplatz sichern. Spektakulär und spannend anzusehen war auch der Herren-Kata-Bewerb mit insgesamt 26 Startern.

Die Kumite-Bewerbe verliefen verletzungsfrei, da bei den Teilnehmenden Fairness einen hohen Stellungswert hatte.

Leider gab es natürlich auch viele enttäuschte und traurige Gesichter, vor allem unter den jüngeren Karateka. Doch Meisterschaften sind nicht immer da um zu gewinnen, sondern auch um zu sehen, wo man steht, was man verbessern muss und um sich neue frische Motivation für weiteres Training zu holen. Außerdem ist es eine sehr gute Gelegenheit Karateka aus anderen Vereinen oder aus dem Ausland kennen zu lernen und neue Freundschaften zu schließen.

Am Sonntag waren dann Braun- und Schwarzgürtel aus den drei deutschsprachigen Ländern an der Reihe. Gestartet wurde mit den Kata-Bewerben, bei denen sich sowohl bei den Damen als auch bei den Herren Österreich an die Spitze stellte. Armin Paar konnte bei den Herren überzeugen und Florian Schnitzinger sich als einziger Braungurt den dritten Platz sichern. Bei den Damen siegte Ingrid Adler, gefolgt von Vera Paar als Zweitplatzierte.

Bei den Kumite-Bewerben gab es einige Überraschungen, denn hier kristallisierte sich der Nachwuchs aller drei Länder als besonders stark hervor. Nach einigen Kämpfen konnte sich Florian Schnitzinger hinter Deutschland und der Schweiz den dritten Platz holen. Auch bei den Damen war es spannend, und auch hier konnte Svenja Rainer den dritten Stockerlplatz für Österreich sichern.

Kumite-Mannschaft, bei dem jeweils 3-5 Starter jedes Landes als Team gegeneinander antreten, war wie jedes Jahr das Highlight des Turnieres. Die Damenmannschaft durfte sich schlussendlich über den zweiten Platz freuen.

Der Herrenberwerb musste aufgrund eines Punktegleichstandes am Ende des Bewerbs in die "Verlängerung" gehen und ließ den Nachwuchs den Kampf entscheiden. Somit bekamen wir schlussendlich nach einigen Kämpfen die Bronzemedaille.

Abschließend war zu sehen, dass der Nachwuchs in allen drei Ländern extrem stark war und wir uns in Zukunft auf viele tolle Kämpfe freuen können. Trotzdem ist zu hoffen, dass die Freundschaft der drei Länder auch in Zukunft trotz der Wettkämpfe so stark bleibt, wie sie jetzt ist.